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Sechsunddreißig st es Kapitel.
Ei» ehrlich Herz, in welchen« ruhtBetrug und Falschheit niniiner,
Hat. troh des Glückes Wankelmuth.Doch Grund zu lächeln immer.
B u r n S.
Wir kehren nun zu dem schönen Mädchen von Perth zu-rück, die von der schrecklichen Scene in Falkland auf Douglas'Befehl sortgeschickt worden war, um unter den Schutz seinerTochter, der nun verwittweten Herzogin von Rothsay, gestelltzu werden. Dieser Dame einstweilige Residenz war ein from-mes Haus, genannt Campsie, dessen Ruinen noch eine male-rische Lage am Tay einnehmen. Es erhob sich auf dem Gipfeleines steilen Felsens, der sich an dem fürstlichen Strome hinab-senkt, wo dieser besonders merkwürdig ist durch den Wasserfall,genannt Campsie Linn, dessen Fluthen hier stürmisch über eineReihe Basaltfelsen stürzen, die den Strom hemmen, gleich ei-nem von Menschenhänden errichteten Damm. Entzückt voneiner so romantischen Stelle, führten die Mönche der AbteiCupar hier ein Gebäude auf, einem unbekannten Heiligen,Namens Hunnand, geweiht, und sie pflegten sich zur Erholungoder Andacht hierher zurückzuziehen. Es hatte seine Pfortenbereits geöffnet, um die edle Dame aufzunehmen, die jetztseine Bewohnerin war, als sich das Land unter der Gewaltdes mächtigen Lord Drummond, Douglas' Bundesgenossen,befand. Hier wurden des Grafen Briefe der Herzogin vondem Anführer der Schutzwache übergeben, die Katharinen unddie Sängerin nach Campsie begleitet hatte- So viel sie auch