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das thust, haben meine Wachen Befehl, Dich mit ihren Par-tisanen niederzuschlagen! — Mac Louis, sorge, daß dieseWeisung gegeben wird."
Der Herzog von Albany verließ das Gemach, ohne weitereEntschuldigung oder Antwort zu versuchen.
Was folgt, iß Gegenstand der Geschichte. Im nächstenParlament bewog der Herzog von Albany diese Versammlung,ihn für unschuldig am Tode Rothsay's zu erklären, währender zu gleicher Zeit sein Schuldbewußtsein dadurch zeigte, daßer Ablaß oder Verzeihung für dieses Vergehen annahm. Derunglückliche und bejahrte König verschloß sich in sein SchloßRothsay in Bute, um den verlorenen Sohn zu betrauern undmit fieberhafter Aengstlichkeit über das Leben des ihm geblie-benen zu wachen. Als die beste Maßregel für des jungenJakobs Sicherheit schickte er ihn nach Frankreich, um ihn amdortigen Hofe erziehen zu lassen- Aber das Fahrzeug, aufdem der Prinz von Schottland absegelte, wnrde von einemenglischen Kreuzer genommen, und obgleich zwischen beidenKönigreichen Friede war, hielt ihn doch Heinrich IV. unedlerWeise gefangen. Dieser letzte Schlag brach dem unglücklichenKönig Robert III. gänzlich das Herz. Die Rache folgte, wenngleElangsamcn Schrittes, der Verrätherei und Grausamkeitseines Bruders- Robert von Albany's eignes graues Haarging zwar in Frieden zu Grabe, und er übertrug seine schlechterworbene Regentschaft seinem Sohne Murdoch; aber neun-zehn Jahre nach dem Tode des alten Königs kehrte Jakob I.nach Schottland zurück, und Herzog Murdoch von Albanyward mit seinen Söhnen auf's Schaffst geführt, um seinesVaters Schuld und seine eigene zu sühnen.