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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Fünfunddreißig st es Kapitel.

Während der König langsam nach dem Kloster zurückritt,welches er damals inne hatte, fragte Albany mit beunruhig-ter Miene und zitternder Stimme den Grafen von Douglas:Wird Eure Herrlichkeit nicht, da Ihr jenes traurige Schau-spiel in Falkland saht, die Nachricht meinem unglücklichenBruder mittheilen?"

Nicht um das weite Schottland," sagte Douglas.Lie-ber wollt' ich auf Schußweite vor hundert Tpnedaler Bogen-schützen meine Brust entblößen. Nein, bei der Heiligen vonDouglas! ich könnte nur sagen, daß ich den unglücklichen Tod-ten sah. Wie er seinen Tod fand, kann Eure Hoheit vielleichtbesser erklären. War' es nicht um Marchs Aufruhr und denenglischen Krieg, so würd' ich meine Meinung vielleicht auS-sprechen." So sagend und sich vor dem König verbeugend,ritt der Graf fort nach seiner eigenen Wohnung und überließes Albany, die Geschichte zu erzählen, so gut er könnte.

Der Aufruhr und der englische Krieg!" sagte der Herzogzu sich selbst,ja, und Dein eignes Interesse, stolzer Graf,herrschsüchtig wie Du bist, wagst Du nicht von dem weinigenDich zu trennen. Nun, da das Geschäft mir zufällt, muß undwill ich es vollenden."

Er folgte dem Könige nach seinem Gemache. Der Königsah ihn mit Staunen an, nachdem er seinen gewöhnlichenSitz eingenommen.

Dein Gesicht ist schrecklich, Robin," sagte der König-Ich wünschte, Du überlegtest reiflicher, wenn Blut vergossenwerden soll, da die Folgen Dich so gewaltig angreifen. Und