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Thronen rannen ihm über die gefurchten Wangen und denweißen Bart, als er Alle ringsum, Edle und Priester, be-schwor, daß man für die Leiber und Seelen der wenigen über-lebenden Verwundeten sorgen und den Erschlagenen ein ehren-volles Begräbniß geben möchte. Die' anwesenden Priesterversprachen mit Eifer Beides, und erfüllten ihr Wort treulichund fromm.
So endete dieser berühmte Streit auf dem nördlichenAnger von Perth. Von vierundsechszig tapfer» Männern(mit Einschluß der Spielleute und Fahnenträger), die mann-haft auf das unselige Schlachtfeld geschritten waren, bliebennur sieben lebendig, die man in Sänften, in einem von denum sie her Sterbenden und Tobten wenig verschiedenen Zu-stande, und gemischt mit ihnen in dem traurigen Zuge, wel-cher sie von der Scene des Kampfes führte, hinwegbrachte.Eachin allein war ohne Wunden und ohne Ehre geblieben.
ES bleibt nur übrig, zu sagen, daß kein Mann vom ClanQuhele den blutigen Kampf überlebte, außer der flüchtigeHäuptling, und die Folge der Niederlage war die Auflösungihres Bundes- Die Clans, aus denen er bestand, sind jetztnur Gegenstand der Vermuthungen des Alterthumssorschers,denn nach diesem verhängnißvollen Streite sammelten sie sichnie wieder unter derselben Fahne- Der Clan Chattan hin-gegen fuhr fort zu wachsen und zu blühen, und die bestenFamilien der nördlichen Hochlande rühmen sich ihrer Herkunftvom Geschlecht der Bergkatze.
Mödch. v- Perth- III.
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