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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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drohten. Plötzlich schwieg das Geschrei und es folgte daraufein so furchtbares Schwerterklirren, als hätte der ganzeKampf sich in der Person Harry Wynds und Torquils vonder Eiche erneuert. Sie hieben und stießen, als hätten sieheut' zum ersten Mal ihre Klingen gezogen, und ihre Hart-näckigkeit war gegenseitig, denn Torquil erkannte den bösenZauberer, der seinen lieben Sohn behext hatte, und Harrysah den Riesen vor sich, der während des ganzen Kampfes dieAbsicht vereitelt batte, um deren willen allein er bei derSchaar der Streitenden stand. Sie fochten mit einer Gleich-heit, die vielleicht nicht stattgefunden hätte, wäre nicht Harry,etwas stärker verwundet, als sein Gegner, seiner gewohntenBehendigkeit einigermaßen beraubt gewesen.

Inzwischen ward Eachin, als er sich allein fand und einenunordentlichen und vergeblichen Versuch machte, seines Pflege-bruders Rüstung anjulegcn, durch eine Regung von Schaamund Verzweiflung ermuthigt, und eilte vorwärts, um seinemPflegevater in dem schrecklichen Kampfe beizustehen, bevor einAnderer vom Clan Chattan herankommen konnte. Als ernoch fünf Jards entfernt und fest entschlossen war, an demtödtlichen Gefechte Theil zu nehmen, fiel sein Pflegevater, vomHalsbein bis fast in die Brust gespalten, und murmelte mitdem letzten Athemzug: Bas air son Eachin! Der un-glückliche Jüngling sah den Fall seines letzten Freundes undin demselben Augenblicke den Todfeind, der ihn durch denganzen Kampf gejagt halte, eine Schwertlänge von sich, dieungeheure Waffe schwingend, mit welcher er sich durch so vieleHindernisse den Weg zu seinem Leben gehauen hatte. Viel-leicht war dies genug, um seine körperliche Schüchternheit aufden höchsten Grad zu steigern, oder vielleicht erinnerte er sichin demselben Augenblicke, daß er ohne Schutzwaffen war, und