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„Mein Sohn Tormot!" sagte er, „mein jüngster undliebster! Aber wenn ich Hektar rette, so rett' ich Alle. — Jetzt,mein theurer Pflegesohn, Hab' ich für Dich Alles gethan, wasein Mensch thun kann, außer das Letzte. Laß mich Dir dieseunheilvolle Rüstung abthun und lege Du die des Tormot an;sie ist leicht und wird Dir wohl paffen. Während Du diesthust, will ich auf diese verstümmelten Menschen stürzen undihnen so viel als möglich zu schaffen machen. Ich glaube,ich werde nur wenig zu thun haben, denn sie folgen einanderwie lahme Stiere. Wenigstens, Liebling meiner Seele, wennich Dich nicht retten kann, zeig' ich Dir doch, wie ein Mannsterben soll."
Während Torquil so sprach, löste er die Schnallen vondes jungen Häuptlings Rüstung, in dem einfältigen Glauben,daß er so die Schlingen zerreißen könnte, womit Furcht undZauberei sein Herz umfangen hatten.
„Mein Vater, mein Vater, o, mehr als mein Vater!"sagte der unglückliche Eachin- — „Bleib' bei mir! — MitDir an meiner Seite kann ich bis auf's Acußerste fechten."
„Es ist unmöglich," sagte Torquil. „Ich will die Heran-kommcnden aushalten, während Du den Harnisch anlegst.Gott segne Dich ewig, Geliebter meiner Seele!"
Darauf stürzte, sein Schwert schwingend, Torquil von derEiche vorwärts mit demselben furchtbaren Kricgsruf, der so oftüber das blutige Feld getönt hatte: „Bas air son Eachin!"— Die Worte erschallten drei Mal mit Donnerstimme, undjedes Mal, wenn er seinen Kriegsruf schrie, schlug er Einenvom Clan Chattan nieder, so wie er sie nach einander auf ihnzuwankend traf. — „Wackrer Kampf, Habicht! — gut geflogen,Falke!" rief die Menge, als sie die Anstrengungen sah, die nochin der letzten Stunde das Schicksal des Tages zu verändern