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daß eine feindliche Linie, zwar verwundet und langsam, aberrache- und blutgierig, heranruckte. Es genügt zu sagen, daßsein Herz ermattete, seine Augen dunkelten, seine Ohren klan-gen, sein Hirn schwindelte — alle anderen Gedanken gingenunter in der Furcht vor augenblicklichem Tode; und einen un-wirksamen Hieb gegen den Schmied führend, vermied er den,welcher auf ihn gerichtet war, indem er rückwärts sprang, undehe Jener seine Waffe wieder erheben konnte, hatte sich Eachinin den Tapstrom gestürzt. Ein schmähendes Geschrei folgteihm, als er über den Fluß schwamm, obwohl vielleicht nichtein Dutzend von denen, die darein stimmten, in'gleichen Um-ständen sich anders benommen hätten. Harry sah dem Flücht-ling schweigend und staunend nach, konnte aber die Folgen sei-ner Flucht nicht sehen, wegen der Ohnmacht, die ihn zu über-wältigen schien, sobald die Aufregung des Streites vorüberwar. Er setzte sich auf das Rasenufer und bemühte sich, die-jenigen seiner Wunden zu stille», die am stärksten bluteten.
Die Sieger wurden allgemein beglückwünscht. Der Herzogvon Albany und Andere gingen hinab, den Kampfplatz zu be-sehen, und Harry Wynd wurde mit besonderer Achtung geehrt.
„Wenn Du mir folgen willst, guter Bursch'," sagte derschwarze Douglas, „so will ich Deinen Ledcrgurt mit einemRittergürtel vertauschen und Dein bürgerliches Besitzthum miteinem Land von hundert Pfund, um Deinen Rang zu behaupten."
„Ich dank' Euch bescheidentlich, Mylord," sagte der Schmiedabweisend; „aber ich habe schon Blut genug vergossen, undder Himmel hat mich gestraft, indem ich den einzigen Zweckverfehlte, um deswillen ich an dem Kampfe Theil nahm."
„Wie, Freund?" sagte Douglas. „Fochtest Du nicht fürden Clan Chattan, und hat dieser nicht einen ruhmvollenSieg errungen?"