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fest in die Arme drückend, gefunden wurden. Die Wuth desKampfes, der Wahnsinn rasender Verzweiflung ergriff sofortdie Spielleute. Die beiden Pfeifer, die während des Kampfesihr Aeußerstes gcthan hattest, den Mut- ihrer Brüder aufrechtzu erhalten, sahen jetzt den Kampf wegen Mangels an Men-schen fast geendigt. Sie warfen ihre Instrumente von sich,stürzten mit ihren Dolchen verzweifelt auf einander los, und dasich Jeder mehr bemühte, seinen Gegner niederzustoßen, als sichselber zu schützen, so wurde der Pfeifer des Clans Quhcle so-gleich gelobtet und der des Clans Chattan tödtlich verwundet.Der Letztere ergriff trotzdem seine Pfeife und die Weise desClans ließ Ihre schwindenden Töne über den Clan Chattanvernehmen, so lange der sterbende Pfeifer noch Athem hatte.Das Instrument, welches er gebrauchte, oder wenigstens denTheil desselben, den man den Sänger nannte, wird in derFamilie eines hochländischen Häuptlings noch bis auf den heu-tigen Tag aufbewahrt, und wird sehr in Ehren gehalten unterdem Namen Fcderan Dhu oder der schwarze Sänger.
Unterdessen war im letzten Angriff der junge Tormot,geweiht, gleich seinen Brüdern, von seinem Vater Torquil demSchutze des Häuptlings, durch das schonungslose Schwert desSchmieds tödtlich verwundet worden- Die zwei Andern, dievom Clan Quhele noch übrig, waren gleichfalls gefallen undTorquil erzwang sich mit seinem Pflegesohn und dem verwun-deten Tormot den Rückzug vor acht bis zehn vom Clan Chat-tan, machte am Ufer des Flusses Halt, während die Feinde fichanstrcngten, sie zu überwältigen, soweit es ihre Wunden er-laubten. Torquil hatte eben die Stelle erreicht, wo er stehenwollte, als der Jüngling Tormot niederfiel und starb. SeinTod entlockte dem Vater den ersten und einzigen Seufzer, dener an dem ganzen ereignißschwercn Tage ausgestoßen hatte.