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„Widersteh' der Hexerei nur noch einige Minuten! Seiguten Mutlies — Du wirst davonkommen ohne Wunde undNarbe, ohne Hieb oder Schaden. Sei guten Muthes!"
„Wie kann ich guten Muthes sein," sagte Eachin, „wäh-rend meine tapfern Verwandten nach einander vor meinenFüßen starben? — Alle starben für mich, der ich nimmer ihreLiebe im Geringsten verdienen konnte!"
„Und wozu stnd sie geboren, außer für ihren Häuptlingzu sterben?" sagte Torquil mit Fassung. „Warum klagen, daßder Pfeil nicht wieder in den Köcher zurückkehrt, wenn er nurdas Ziel trifft? Sei fröhlich — hier ist Tormot und ich nurwenig verwundet, während die wilden Katzen sich durch dieEbene schleppen, als wären sie halb erwürgt von den Dachs-hunden — nur Einer steht noch muthig und der Tag sollEuer sein obwohl cs sein kann, daß Ihr allein am Lebenbleibt. — Spielleute, blas't zum Angriff!"
Die Pfeifer beider Parteien bliesen zum Angriff und dieStreiter mischten sich im Kampfe, zwar nicht mit derselbenKraft, aber mit ungeschwächter Hartnäckigkeit. Es geselltensich auch die zu ihnen, deren Pflicht es war, neutral zu blei-ben, die sich dazu aber nun unfähig fanden Die beiden altenKämpfer welche die Fahnen trugen, waren allmälig von denäußersten Enden der Schranken vorgerückt und näherten sichjetzt dem Boden des Kampfes. Als sie das Blutbad nähersahen, wurden sie beiderseits von dem Wunsche angetrieben,ihre Brüder zu rächen oder sie nicht zu überleben- Wüthcndgriffen sie einander mit den Lanzen an, woran die Fahnenbefestigt waren, kamen einander nach einigen tödtlichen Stößenauf den Leib, und wurden handgemein, immer ihre Fahnentragend, bis sie in der Hitze des Streites endlich zusammen inden Tay stürzten, wo sie nach dem Gefecht, Jeder den Andern