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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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schlüpferig von Blut war und minder bedeckt mit Körpernder Erschlagenen.

Um Gottes willen um der Gnade willen, die wirtäglich erflehen," sagte der sanfimüthige alte König zum Her-zog von Albany,laßt das enden! Warum soll man dieseelenden Ueberreste der Menschheit ihre Schlächterei vollendenlassen? Gewiß werden sie sich lenken lassen und auf mäßigeBedingungen Frieden schließen."

Beruhigt Euch, mein König," sagte sein Bruder.DieseLeute sind die Pest des Niederlandes. Beide Häuptlinge lebennoch wenn sie unverletzt davon kommen, ist das ganzeTagewerk weggeworfen. Denkt an Euer dem Rathe gegebenesVersprechen, daß Ihr nicht Halt rufen wolltet."

Ihr zwingt mich zu einem großen Verbrechen, Albany,sowohl als König, der seine Unterthanen schützen sollte, wieals Christ, der seinen Mitgläubige» achtet "

Ihr urtheilt falsch, Mylord," sagte der Herzog;diesesind keine liebenden Unterthanen, sondern ungehorsame Rebellen,wie Mylord von Crawford bezeugen kann; und sie sind nochweniger Christen, denn der Prior der Dominikaner wird Euchfür mich versichern, daß sie mehr als halbe Heiden find "

Der König seufzte tief.Ihr müßt Euren Willen haben,und seid zu weise für mich, um Euch zu bestreiten. Ich kannmich nur abwenden und meine Augen schließen vor dem Anblickund dem Getöse eines Blutbades, welches mich krank macht.Aber ich weiß wohl, daß Gott mich selbst dafür strafen wird,daß ich Zeuge dieser Verwüstung menschlichen Lebens bin."

Tönt, Trompeten," sagte Albany;ihre Wunden erstar-ren, wenn sie länger zaudern "

Während dies geschah, umarmte und ermuthigte Torquilseinen jungen Häuptling.