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den Häuptling zu stellen, war dem allgemeinen Ausgange desKampfes nachtheilig, und so klein war nun die Zahl, die nochfocht, daß man leicht sah, der Clan Chattan habe noch fünf-zehn Mann, obwohl meist verwundet, der Clan Quhele abernur zehn, wovon vier, worunter auch Torquil, die Leibwachedes Anführers bildeten.
Sie fochten und kämpften trotzdem, und so wie ihre Kraftabnahm, schien ihre Wuth zu steigen. Harry Wynd, an meh-reren Stellen verwundet, war noch immer bemüht, die Schaarkühner Herzen zu durchbrechen oder zu vernichten, die um denGegenstand seines Zornes focht. Aber immer wurde desVaters Ruf: „ein Anderer für Hektor!" mit der verhängniß-vollen Antwort freudig erwidert: „Tod für Hektor!" und
obwohl der Clan Quhele nun so klein an Zahl war, schiender Kampf doch noch zweifelhaft. Cs war nur körperlicheErschlaffung, die zu einer neuen Pause nöthigte.
Der Clan Chattan zählte nun noch zwölf Mann, aberzwei oder drei waren kaum fähig, zu stehen, ohne sich auf ihreSchwerter zu lehnen. Dem Clan Quhele waren fünf geblie-ben; Torquil und sein jüngster Sohn, Beide leicht verwundet,waren darunter. Eachin allein war bis jetzt, durch die Sorg-falt, womit alle gegen ihn gerichteten Hiebe aufgesangen wur-den, noch unverletzt. Die Wuth beider Parteien war durchErschöpfung in düstre Verzweiflung übergcgangen. Sie wank-ten wie im Schlaf durch die Leichname der Erschlagenen undstarrten sie an, als wollten sie ihren Haß gegen die lebendenFeinde durch den Anblick der verlornen Freunde beleben.
Bald nachher sah die Menge die Ueberlebenden des ver-zweifelten Kampfes sich zusammenziehen, um den Vernichtungs-kampf am Ufer des Flusses zu erneuen, da der Ort weniger