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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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mit ihm sinnen sah, da sank sein Muth und er zeigte einBeben, welches seinem Pflegevater nicht entging.

Es war ein Glück für Eachin, daß Torquil in Folge seineseigenen Charakters und desjenigen der Personen, mit denener gelebt hatte, nicht im Stande war, den Gedanken zu be-greifen, daß Einer seines eigenen Stammes, und zumal seinHäuptling und Pflegesohn Mangel an persönlichem Muihehaben könne. Hätte er dies gewußt, sein Schmerz und seineWuth hätten ihn zum Aeußerstcn getrieben, Eachin das Lebenzu nehmen, um ihn vor Befleckung seiner Ehre zu bewahren.Aber sein Geist verachtete den Gedanken, sein Pflegesohnkönne ein Feigling sein, weil ihm dies unnatürlich und ent-setzlich schien. Daß er unter dem Einfluß eines Zaubers stehe,war eine Lösung des Räthsels, die der Aberglaube eingab,und nun fragte er ängstlich und mit flüsternder Stimme Hek-tar:Verdunkelt jetzt der Zauber Deinen Geist, Eachin?"

Ja; o, ich Elender!" antwortete der unglückliche Jüng-ling;und dort steht.der schändliche Zauberer!"

Wie!" rief Torquil,und Du trägst einen von ihm ge-machten Harnisch? Norman, elender Bursche, warumbrachtest Du diesen verfluchten Panzer?"

Wenn mein Pfeil fehlgegangen ist, so kann ich nur meinLeben hinterdrein schießen," antwortete Norman nan Ord.Steht fest, Ihr sollt mich den Zauber brechen sehen."

Ja, steh' fest," sagte Torquil.Er mag ein schnöderZauberer sein; aber mein eignes Ohr hörte und meine eigneZunge hat cs gesagt, daß Eachin die Schlacht gesund, freiund unverwundet verlassen solle laßt uns den sächsischenHexenmeister sehen, der das Lügen strafen kann. Er mag einstarker Mann sein, aber der schöne Stamm der Eiche soll fallen,