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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
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der seltsamen Schnelle, mit der sie geschwungen wurden, eherdurch verwickelte Maschinen in Bewegung gesetzt, als durchMenschenhände geführt zu werden. Einige der Streiter, die sichzu sehr zusammengedrängt hatten, um diese großen Waffen zu.gebrauchen, batten bereits zu ihren Dolchen ihre Zuflucht ge-nommen, und sich bemüht, ihren Gegnern auf den Leib zu kom-men. Indessen floß eine Menge Blut und das Stöhnen derFallenden begann sich mit dem Geschrei der Fechtenden zu mi-schen, das nach der bei den Hochländern zu allen Zeiten wal-tenden Sitte kaum ein Geschrei, sondern mehr ein gellendesGekreisch genannt werden konnte. Die von den Zuschauern,deren Augen an solche Blutscenen am besten gewöhnt waren,konnten jedoch keinen Vortheil auf irgend einer Seite entdecken.Der Kampf schwankte in der That in verschiedenen Zwischen-räumen vorwärts und zurück; aber es war nur augenblicklicherSieg, den die Partei, die ihn gewann, fast augenblicklich durcheine ähnliche Anstrengung der andern wieder verlor. Diewilden Töne der Pfeifen wurden noch immer unter dem Tu-multe gehört und reizten die Wuth der Kämpfer.

Auf einmal bliesen jedoch, wie auf gegenseitige Ueberein-kunst, die Instrumente zum Rückzug; dieser ward durch kla-gende Töne ausgedrückt, welche eine Todtenweise für die Ge-fallenen zu sein schienen. Die Parteien trennten sich voneinander, um einige Minuten Athem zu schöpfen. Die Augenver Zuschauer betrachteten mit Vergnügen die zerrissenen Rü-stungen der Kämpfer, als sie sich aus dem Kampfe zurückzogen;aber es war ihnen immer noch unmöglich, zu entscheiden, werden größten Verlust erlitten hatte. Es schien, als habe derClan Chattan weniger Leute verloren, als sein Gegner; aberdagegen zeigten die blutigen Plaids und Waffenröcke seinerSchaar (denn von beiden Seiten hatten Mehrere die Mäntel