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entscheidend, schwang er es über seinem Kopse, die Lust, welchedabei pfiff, in Form einer Achte durchschneidend, und zwarmit so leichter und gewandter Hand, daß man sah, wie kräf-tig und geschickt er die gewichtige Waffe zu führen verstand.Die Kämpfer erhielten nun Befehl, in Ordnung um dieSchranken zu ziehen, so jedoch, daß sie einander nicht begeg-neten, während sie, bei der goldenen Laube, wo der Königsaß, vorübergebend, sich verbeugten.
Während dieser Zug Statt fand, verglichen die meistenZuschauer wieder neugierig die Gestalt, Glieder und Sehnender beiden Parteien und bemühten sich, den wahrscheinlichenAusgang des Streites Voraussagen. Eine hundertjährigeFehde, mit all ihren Angriffen und Wiedervergeltungen, con-centirte sich im Busen eines jeden Streiters. Ihre Mienenschienen zum wildesten Ausdruck des Stolzes, Haffes und desverzweifelten Entschlusses, bis auf's Aeußerste zu kämpfen, ge-bracht zu sein.
Die Zuschauer murmelten freudig Beifall, in hochgespann-ter Erwartung des blutigen Spieles. Wetten wurden gebotenund angenommen über den Streit im Allgemeinen und dieThaten einzelner Kämpfer. Der Helle, freie und stolze BlickHarry Schmieds machte ihn zum Liebling aller Anwesenden undungleiche Wetten wurden darauf cingegangen, daß er dreiGegner tödten würde, eh' er selbst fiele. Kaum war derSchmied zum Kampfe gerüstet, als der Befehl der Anführerdie Kämpfer an ihre Plätze stellte und in demselben Augenblickhörte er Simon Glovers Stimme aus dem Volke, das vorErwartung schwieg, rufen: „Harry Schmied, Harry Schmied,welcher Wahnsinn hat Dich befallen?"
„Ja, er will seinen hoffnungsvollen Schwiegersohn retten,das heißt nämlich aus des Schmieds Händen," war Harry'S