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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
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190
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schmied, bei St. Maria, Du sollst meinen Mailänder Harnischund mein gutes spanisches Schwert haben'"

Ich danke Eurer Herrlichkeit, Sir Gilbert Ray; aber dieWehr, womit Eurer tapferer Ahn die Schlacht von Loncartygewann, würde mir wohl auch genügen. Ich bin wenig ge-wöhnt an Schwert oder Harnisch, die ich nicht selber gemachthabe, weil ich nicht genau weiß, welche Hiebe der Eine auS-hält, ohne zu brechen, oder der Andere austheilt, ohne zuspringen."

Der Lärm hatte sich unterdessen unter der Menge verbreitetund war in die Stadt gedrungen, daß der tapfere Schmied imBegriff sei, ohne Rüstung zu fechten, als, just wie sich die ver-hängnißvolle Stunde näherte, der gellende Schrei eines Weibesgehört ward, welches sich schreiend durch die Menge drängte.Das Volk gab ihrer Zudringlichkeit Raum und sie trat, athem-los vor Eile, unter der Last eines Harnisches und großen zwei-händigen Schwertes heran. Man erkannte bald Oliver Proud-sute's Wittwe, und die Rüstung, die sie trug, war HarrySchmieds eigene, die ihr Gatte an dem unseligen Abend seinerErmordung getragen, die natürlich mit dem Leichnam nachHause gebracht worden war, und die nun durch die Anstren-gungen der dankbaren Wittwe in dem Augenblick in dieSchran-ken gebracht wurde, da so erprobte Waffen sehr wichtig fürihren Besitzer waren. Harry empfing mit Vergnügen die wohl-bekannte Rüstung, und die Wittwe nahm, nachdem sie zitterndvor Hast sie ihm anlegen geholfen, mit den Worten Abschied:Gott mit dem Kämpfer für Wittwen und Waisen, und Un-glück Allen, die ihm entgegenstehen!"

Sich vertrauensvoll in seiner wohlcrprobten Rüstung füh-lend, schüttelte sich Harry, als wollte er das Stahlkleid amKörper anschmiegen lassen, und das große zweihändige Schwert