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ihre Denkart war so uneigennützig und ihre Liebe zu ihremVater so innig, daß, wenn ihre Liebe gegen seine Sicherheitoder vielleicht sein Leben in die Wage gelegt würde, einschwerer und schrecklicher Zweifel waltete, ob erstere sich nichtals zu leicht bewähren möchte. Von Gedanken gequält, beidenen wir nicht verweilen dürfen, beschloß er daher, zu Hausezu bleiben, seine Angst so gut als möglich zu unterdrückenund die versprochene Nachricht von dem Alten zu erwarten.Sie kam, befreite ihn aber nicht von seiner Besorgniß.
Sir Patrick Charteris hatte das Versprechen nicht vergessen,dem Schmied den Plan der Flüchtlinge mitzutheilen. Aber beidem Getümmel, welches die Bewegungen der Truppen veran-laßte, konnte er die Nachricht nicht selbst überdringen. Ervertraute daher seinem Geschäftsträger, Kitt Henschaw, dasGeschäft an. Aber dieser würdige Mann war, wie der Leserweiß, von Ramorny gewonnen, dem daran lag, Jedermann,besonders aber einen so thätigen und kühnen Liebhaber, wieHarry, den wahren Aufenthalt Katharinens zu verbergen.Henschaw sagte daher dem geängstigten Schmied, sein Freund,der Handschuhmacher, sei sicher in den Hochlanden, und obwohler von Katharina etwas zurückhaltender sprach, sagte er dochwenig, was der Meinung widersprechen konnte, sie theile,gleich Simon, den Schutz des Clans Quhele. Aber er wieder-holte im Namen Sir Patricks die Versicherung, daß Vaterund Tochter sich wohlbcfänden, und Harry für sein eignesInteresse und ihre Sicherheit am besten sorgen würde, wenner ruhig bliebe und den Lauf der Begebenheiten abwartetc.
Daher beschloß Harry Gow geängstigten Herzens ruhig zubleiben, bis er gewissere Nachricht erhalten würde, und be-schäftigte sich mit der Vollendung eines Panzerhemdes, welchesdas härteste und polirteste sein sollte, das seine geschickten Hände