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die im Namen eines vom König niedergesetzten Gerichtshofesdas Haus durchsucht, alle Behältnisse, von denen man dachte,sie könnten Papiere enthalten, versiegelt, und gerichtliche Vor-ladungen für Vater und Tochter -interlassen hätten, an einembestimmten Tage, bei Strafe des Bannes, vor dem GerichShofezu erscheinen. Alle diese beunruhigenden Nachrichten bemühtesich Dorothee in den düstersten Farben zu malen, und der ein-zige Trost, den sie dem geängstigten Liebhaber gab, war der,daß sie ihm sagte, ihr Herr habe ihr aufgetragen, ihm zu sagen,er möchte ruhig in Perth bleiben, und er würde bald Kundevon ihnen erhalten. Dies Hintertrieb des Schmieds ersten Ent-schluß, ihnen sogleich nach den Hochlanden zu folgen und Theilan dem Schicksale zu nehmen, welches ihnen drohen möchte.
Als er sich aber seiner öfteren Fehden mit Mehreren ausdem Clan Quhele erinnerte und besonders seines persönlichenZwistes mit Conachar, der nun zu einem ersten Häuptling er-hoben war, konnte er bei näherer Uebcrlegung nur glauben,daß sein Eindringen in ihre Zufluchtsstätte wahrscheinlich eherdie Sicherheit, deren sie sich sonst dort erfreuen konnten, stören,als ihnen nützlich sein möchte. Simons Freundschaft mit demHäuptling des Clans Quhele war ihm wohlbekannt, und ervermuthete mit Recht, der Handschuhmacher werde dort einenSchutz finden, den seine eigne Ankunft nur stören konnte, daseine Hitze ihn ohne Zweifel in einen Streit mit dem ganzenClan zorniger Hochländer verwickeln würde. Zugleich schlugsein Herz vor Unwillen, wenn er dachte, daß Katharina nunganz in der Gewalt des jungen Conachar sei, der gewißlichsein Nebenbuhler war, und nun so viele Mittel hatte, seineBewerbung zu unterstützen. Wie, wenn der junge Häuptlingdie Sicherheit des Vaters von der Gunst der Tochter abhängigmachte! Er setzte kein Mißtrauen in Katharinens Liebe, aber