wissen, welch einen Mann sie in Henbane Dwining verlorenhaben."
Das Geklirr der Waffen verkündigte nun, daß die neuenAnkömmlinge abgessicgen waren und das Schloß betreten hat-ten, während sie die kleine Besatzung entwaffneten. Graf Dou-glas erschien selbst mit einigen seiner Leute auf den Zinnen,und wies sie an, Ramorny und Dwining gefangen zu nehmen.Andere schleppten aus einem Winkel den betäubten Bonthron.
»Diese Drei waren's, denen die Wache des Prinzen. alleinübertragen war während seiner angeblichen Krankheit?" sagteDouglas, eine Untersuchung fortsetzend, die er im Saale desSchlosses begonnen hatte.
»Kein Anderer sah ihn, Mylord!" sagte Eviot, „obwohlich meine Dienste anbot."
„Führt uns in des Herzogs Zimmer und bringt die Ge-fangenen mit — es soll sich auch ein Weib im Schlosse befin-den, wenn man sie nicht ermordet oder hinweggezaubert hat— die Gefährtin der Sängerin, welche die erste Nachrichtbrachte."
„Sie ist hier, Mylord," sagte Eviot, Katharinen vor-führend.
Ihre Schönheit und Rührung machten selbst auf den un-empfindlichen Grafen einigen Eindruck.
„Fürchte nichts, Mädchen," sagte er, „Du hast Lob undBelohnung verdient. Sage mir, wie wenn Du dem Himmelbeichtetest, Alles, wovon Du im Schlosse Zeuge gewesen."
Mit einigen Worten berichtete Katharina die furchtbareGeschichte.
„Es stimmt," sagte Douglas, „mit, der Erzählung derSängerin Punkt für Punkt überein. — Nun zeigt uns desPrinzen Zimmer."