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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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jungen und sah, daß sie von einer Reiterschaar bedeckt waren,die im vollen Galopp anrückte. In ihrer Mitte wehete eineFahne, die, obwohl Katharina ihr Wappen nicht sehen konnte,doch durch ein Gemurmel ringsum als die deö schwarzen Dou-glas anerkannt wurde. Sie machten einen Pfeilschuß vomSchlosse halt und ein Herold mit zwei Trompetern ritt andas Hauptthor, wo er nach einem lautschmetternden Trompeten-stoß Einlaß begehrte für den hohen und gefürchteten Archibald,Grafen von Douglas, Lordstatthalter des Königs, derzeit mitunumschränkter Vollmacht seiner Majestät versehen; zugleichwurde allen Bewohnern bei Strafe des Hochverraths befohlen,die Waffen niederzulegen.

Hört Ihr?" sagte Eviot zu Ramornp, der düster undunentschlossen dastand.Wollt Ihr die Uebergabe des Schlos-ses befehlen, oder muß ich"

Nein, Schurke!" unterbrach ihn der Ritter,bis an'sEnde will ich Euch befehlen. Ocffnet die Thore, laßt dieBrücke nieder und übergebt das Schloß dem Douglas."

Nun, das kann man doch eine tapfere That aus freiemWillen nennen," sagte Dwining.Just wie wenn die metal-lenen Dinger, die seit einer Minute schreien, sich anmaßten,die Töne sich selber beizulegen, die ein dickbackiger Trompeterhineingeblasen hat."

Elender Mensch," sagte Katharina,entweder schweigt,oder wendet Eure Gedanken auf die Ewigkeit, an deren RandeIhr steht"

Und was geht das Dich an?" antwortete Dwining.Du, Dirne, kannst nicht umhin, zu hören, was ich Dir sage,und Du wirst es wieder erzählen, weil Dein Geschlecht keinsvon beiden lassen kann. Perth und ganz Schottland sollen