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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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frau aufzuwarten, bis wir sie hinsenden können, wohin sie zugehen wünscht?"

Ich fürchte," antwortete Ramorny,wenn cs EurerHoheit nicht mißfällt, die Wahrheit zu hören, daß Euer Haus-halt in dieser Hinsicht schlecht versehen ist; und um die Wahr-heit zu sagen, die Sängerin ist die Anständigste unter uns "

Also laßt sie diesem jungen Mädchen aufwarten, da keineBessere vorhanden ist. Habe Geduld, Mädchen, auf einigeStunden."

Katharina entfernte sich.

Wie, Mylord, scheidet Ihr so bald von dem schönenMädchen von Perth? das ist, in der That, der Uebermuthdes Sieges."

Hier ist weder von Sieg noch von Niederlage die Rede,"erwiderte der Prinz trocken-Das Mädchen liebt mich nicht;auch liebe ich sie nicht genug, um mich hinsichtlich ihrer Be-denklichkeiten zu quälen."

Der keusche jungfräuliche Malcolm lebt in einem seinerNachkommen wieder auf!" sagte Ramorny.

Begünstigt mich, Sir, mit einem Stillstand Eures Witzes,oder mit einem andern Gegenstand für denselben. Es istMittag, glaub' ich, und Ihr werdet mich verbinden, wennIhr die Mahlzeit auftragen laßt."

Ramorny verließ das Zimmer, aber Rothsay glaubte einLächeln auf seinem Gesichte zu entdecken, und der Gegenstandfür den Spott dieses Mannes zu sein, machte ihm nicht ge-ringe Pein. Er rief indeß den Ritter zu seiner Tafel underwies selbst Dwining dieselbe Ehre. Die Unterhaltung warlebendigen und muntern Charakters, ein Ton, den der Prinzförderte, als wollte er dadurch seine sittliche Strenge an die-sem Morgen gut machen, die Ramorny, welcher in alten Ge-