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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Der Scherz ist ausgcspielt," sagte sie mit so viel Festig-keit, als sie annchmcn konnte;darf ich bitten, daß Eure Ho-heit mich nun loslaffen?" denn noch immer hielt er ihren Arm.

Nein, meine hübsche Gefangene, wehre Dich nichtWarum Dich fürchten?"

Ich wehre mich nicht, Mylord. Da es Euch beliebt,mich zu -alten, so will ich Euch durch Widerstand nicht reizen,mich übel zu behandeln und Euch selbst Qual zu bereiten, so-bald Euch Zeit zum Ucbcrlegen wird."

Warum, Berrätherin, hast Du mich Monate lang gefan-gen gehalten," sagte der Prinz;und Du willst Dich vonmir nicht einen Augenblick halten lassen?"

Dies wäre Artigkeit, Mylord, geschah' es in den Straßenvon Perth, wo ich zuhöre», oder entfliehen könnte, nachdemich gehört hier ist cs Tyrannei."

Und wenn ich Dich gehen ließe, wohin wolltest Du flie-hen?" sagte Rothsay.Die Brücken sind empor die Fall-gatter nieder und meine Leute sind außerordentlich taubgegen die Klagen eines eigensinnigen Mädchens. Sei daherfreundlich, und Du sollst wissen, was es heißt, einem Prinzengefällig zu sein."

Also laßt mich los, Herr, und hört, wie ich von Euch anEuch selbst appellire von Rothsay an den Prinzen von Schott-land. Ich bin die Tochter eines niedern, aber ehrlichenBürgers. Ich bin, wie ich fast sagen kann, die Gattin einesbraven und wackern Mannes. Wenn ich Eurer Hoheit irgendeine Aufmunterung dazu, was Ihr gethan habt, gab, so ist csohne Absicht geschehen. So gewarnt, bitte ich Euch, EureGewalt über mich zu vergessen und mich abziehen zu lassen-Eure Hoheit kann nichts von mir erlangen, außer durch Mittel,die ebenso unwürdig des Ritters wie des Mannes wären."