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Ja, ruhe so,
Und da Dein Puls noch zittere bang',
Stimm' an der Mönch der Messe Sang,
Dumpf schall' der Todtenglocke Klang —
Dein Lebe» floh.
Lichts, was Dir droht!
ES ist ein Schmerz, ein Beben dann,
Gluth, die in Kälte bald zerrann,
Ei» Ende jeden Weh'S sodann,
Denn Du bist tvdt.
Der Prinz machte keine Bemerkung über die Musik, unddas Mädchen setzte, auf Ramorny's Wink, von Zeit zu Zeitihren Gesang fort, bis der Abend niedcrsank mit Regen, erstleis und sanft, endlich aber in Strömen und von einem kaltenWinde begleitet. Der Prinz hatte weder Mantel noch Deckeund düster wies er den zurück, welchen ihm Ramorny bot.
„Es paßt nicht für Rothsap, Eure abgelegten Kleider zutragen, Sir John; — diesem geschmolzenen Schnee, den ichnun bis auf's Mark dringen fühle, setzt' ich mich durch EureSchuld aus. Warum unterstandet Ihr Euch, das Boot zulösen, ohne meine Diener und Geräthschaften?"
Ramorny wagte keine Entschuldigung; denn er wußte,daß sich der Prinz in einer solchen Laune befand, wo es ihmangenehmer war, seine Beschwerden zu behaupten, als sich miteiner vernünftigen Entschuldigung zum Schweigen bringen zulassen. In trübem Schweigen oder unter verhaltenem Aergerkamen sie bei dem Fischerdorf Newburgh an. Die Gesellschaftlandete und fand Pferde bereit, die Ramorny längst für dieseGelegenheit in Bereitschaft gehalten hatte. Der Prinz spottetebitter über ihre Gestalt und drückte diesen Spott bald in offe-nen Worten, bald in Scitenhieben gegen Ramorny aus. End-lich stiegen sie auf und ritten durch die finstre Nacht und den