wenn er auf Eiern ginge, mit niedergeschlagenen Augen undmit einem Körper, der vor Ehrfurcht zusammengeschrumpftschien.
„Hier, Bursche, ist Schreibzeug. Ich will Dich versuchen— Du kennst die Sache — stelle mein Benehmen meinemVater in einem guten Lichte dar."
Dwining setzte sich und schrieb binnen wenigen Minuteneinen Brief, den er Sir John Ramorny einhändigte.
„Ei, der Teufel hat Dir geholfen, Dwining," sagte derRitter. „Hört, mein theurer Herr: — Verehrter Vater undköniglicher Herr, — wißt, daß wichtige Rücksichten mich veran-lassen, von diesem Euren Hofe Abschied zu nehmen, indem ichmeinen Aufenthalt in Falkland nehmen will, sowohl als demBesitzthum meines theuersten Oheims Albany (mit dem ichnach Eurer Majestät Wunsch im besten Einvernehmen stehensoll), wie auch dem Wohnsitze Einer, der ich zu lange ent-fremdet gewesen bin, und mit der ich fortan das Gelöbnißtreuester Zuneigung zu tauschen eile."
Der Herzog von Rothsay und Ramorny lachten laut, undder Arzt, der seiner eigenen Schrift zugebört hatte, als wäresie ein Todesurtheil, erhob, durch ihren Beifall ermuthigt,die Augen, indem er ganz leise sein „hi, hi!" hören ließ,worauf er wieder ernst und schweigend war, als furchte er dieGrenzen ehrerbietigen Respekts überschritten zu haben.
„BewundernSwerth!" sagte der Prinz — „vortrefflich!Der alte Mann wird Alles dies der sogenannten Herzoginvon Rothsay hinterbringen. — Dwining, Du solltest ein Ge-heimschreiber seiner Heiligkeit des Papstes sein, der bisweilen,wie man sagt, einen Schreiber braucht, welcher ein Wort mitzweierlei Deutung aufzusetzen versteht. Ich will es unter-schreiben und das Lob dafür ärnten."