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Aber sein Wunsch, dem Jüngling aus dem Wege zu gehen,war ihm zu einer Art von Instinkt geworden, und in demSchrecken, ihn so nahe zu finden, versteckte sich Simon untereinen Haselbusch, der mit Stechpalmen durchwachsen war undihn ganz verbarg. Kaum war dies geschehen, so sprangEachin, roth vor Anstrengung, aus dem Dickicht in die Lich-tung, begleitet von seinem Pflegevater Torquil von der Eiche.Letzterer warf mit gleicher Anstrengung das kämpfende Thierauf den Rücken, und indem er dessen Vordersüße in der rech-ten Hand hielt, während er auf den Leib kniete, bot er seinMesser mit der Linken dem jungen Häuptling, damit er desThieres Kehle durchschneiden möchte.
„Es geht nicht, Torquil; verrichte Dein Amt und versuch'es selber. Ich darf das Ebenbild meiner Pflegemutter nichttödten,"
Dies ward mit einem melancholischen Lächeln gesprochen,während zu gleicher Zeit eine Thräne in des Sprechers Augestand. Torquil starrte einen Augenblick seinen jungen Häupt-ling an, zog dann sein scharfes Waidmesser quer über desThieres Kehle mit einem so heftige» und schnellen Schnitt,daß die Waffe bis auf den Kinnbacken ging. Dann stand erauf und sagte, nachdem er wieder einen langen Blick aufseinen Häuptling geheftet: „Was ich diesem Reh gethan habe,würde ich jedem lebendigen Wesen thun, dessen Ohr meinenPflegesohn ein weißes Reh nennen und das Wort mit Hck-tors Namen paaren gehört hätte!"
Hatte Simon keinen Grund gehabt, sich vorher zu ver-bergen, so gab ihm einen sehr dringenden diese Rede Tor-quils.
„Es kann nicht verborgen sein, Vater Torquil," sagteEachin; „es wird Alles offen an den Tag kommen."