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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
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verschiedenen Boten zu schicken, die zwischen dem Hofe unddem Hauptquartier des Clan Quhele hin und her gingen,um über die Bedingungen des bevorstehenden Kampfes, denMarsch der Parteien nach Perth, und andere Umstände, dievorläufig geordnet werden mußten, zu unterhandeln. Manwar nun in der Mitte des März und der verhängnißvollePalmsonntag nahete schnell.

Während die Zeit so hinschlich, hatte der verbannte Hand-schuhmacher seinen ehemaligen Lehrling auch nicht ein einzigMal zu Gesicht bekommen. Die Sorgfalt, die man anwen-dete, um seine Bedürfnisse und Bequemlichkeit in jeder Hin-sicht zu befriedigen, zeigte, daß er nicht vergessen war; wenner jedoch des Häuptlings Horn durch die Wälder schallenhörte, pflegte er gewöhnlich seinen Weg nach entgegengesetzterRichtung einzuschlagen. Eines Morgens fand er sich jedochunerwartet in Eachins unmittelbarer Nähe und hatte kaumZeit ihm auSzuweichen; dies ging so zu.

Als Simon gedankenvoll durch eine kleine Waldlichtungschlenderte, die von allen Seiten von hohen Waldbäumen, ge-mischt mit Unterholz, umgeben war, brach ein weißes Reh ausdem Dickicht, verfolgt von zwei Jagdhunden, von denen einercs bei der Hüfte, der andere bei der Kehle packte, und es bisauf eine Ackerlänge von dem Handschuhmacher schleppte, derüber das plötzliche Ereigniß etwas erschrak. Der nahe undgellende Schall eines Hornes und das Bellen eines Spürhundesließen Simon merken, daß die Jäger nahe und dem Thiereauf der Spur waren. Ein Hallohrufen und den Lärm vonMännern, die durch das Gebüsch eilten, hörte er in der Nähe.Ein wenig Ueberlegung hätte Simon gelehrt, daß cs das Bestesei, stehen zu bleiben oder langsam sich zurückzuziehcn, undEachin ihn erkennen zu lassen oder nicht, wie es ihm beliebte.