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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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nachhing und die Mönche sich -u Freunden machte, indem erdem Prior Handschuhe von Marderfell und den niederen Dienernjedem dergleichen aus dem Felle einer wilden Katze schenkte.Das Schneide» und Nähen dieser kleinen Geschenke vertrieb ihmdie Zeit nach Sonnenuntergang, während die Familie des Hir-ten sich um ihn versammelte, seine Geschicklichkeit bewunderndund den Geschichten und Liedern lauschend, mit welchen deralte Mann einen langen Abend zu vertreiben wußte-

Man muß gestehen, daß der vorsichtige Glover den Um-gang des Pater Clemens mied, den er irrig mehr als denUrheber seines Mißgeschickes, denn als den schuldlosen Theil-uehmer desselben betrachtete. »Ich will nicht," dachte er,sei-nen Grillen zu gefallen die Freundschaft dieser guten Möncheverlieren, die mir einst nützlich sein kann- Ich habe, denk'ich, genug durch seine Predigten gelitten. Sie haben michwenig weiser, aber viel ärmer gemacht. Nein, nein, Katha-rina und Clemens mögen denken, wie sic wollen; doch'werd'ich die erste Gelegenheit ergreifen, mich einer gehörigen Bußeim härenen Rock und einer Geisel zu unterziehen, und einetüchtige Strafe zahlen, um wieder mit der ganzen Kirche einigzu werden."

Mehr als vierzehn Tage waren vergangen, seit der Hand-schuhmacher zu Ballough angekommen war, und es begannihn zu wundern, daß er nichts von Katharina und HarryWynd gehört hatte, dem, wie er glaubte, der OberrichterGrund und Ziel seiner Reise mitgetheilt hatte. Er wußte, daßsich der muthige Schmied nicht in das Land des Clans Quhelewagen durfte, wegen verschiedener Fehden mit den Einwohnernund mit Eachin selbst, so lange er den Namen Conachar trug;doch aber, dachte der Handschuhmacher, könne Harry Mittelfinden, ihm eine Botschaft oder ein Zeichen durch einen der