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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Mann endlich. Am Morgen ward er durch seinen Freund, denBooshalloch geweckt, der ihm, mit etwas langem Gesicht, vor-schlug, zu seiner Wohnung auf der Wiese beim Ballough zu-rückzukehren. Er entschuldigte, daß der Häuptling SimonGlover diesen Morgen nicht sehen könne, weil er mit den Vor-bereitungen zum Kampfe beschäftigt sei. Eachin Mac Janhalte den Aufenthalt am Ballough am sichersten für SimonGlovers Gesundheit, und habe Befehl gegeben, für seinenSchutz und seine Bequemlichkeit alle Sorge zu tragen.

Niel Booshalloch verbreitete sich über diese Umstände, umdie Vernachlässigung zu bemänteln, die darin lag, daß derHäuptling seinen Gast ohne besondere Audienz entließ.

Sein Vater," sagte der Hirt,verstand es besser. Aberwo sollte er Sitten gelernt haben, der arme Mensch, da erunter Euch Perther Bürgern aufwuchs, die, außer Euch Nach-bar Glover, der gälisch so gut spricht wie ich, ein Volk sind,welches keine Höflichkeit erlernen kann!"

Simon Glover empfand, wie man wohl glauben kann,den Mangel an Achtung nicht, den sein Freund hinsichtlichseiner andeutete. Im Gegentheil zog er den Aufenthalt desguten Hirten sehr gern der geräuschvollen Gastfreundschaft destäglichen Festes beim Häuptling vor, selbst wenn auch nicht so-eben mit Eachin ein Gespräch über einen Gegenstand vorge-kommen wäre, dessen Erneuung ihm höchst peinlich sein mußte.

Daher zog er sich ruhig zum Ballough zurück, wo, wenner nur von Katharina's Sicherheit überzeugt gewesen wäre,seine Zeit angenehm genug hinzubringen war. Sein Vergnügenwar, den See in einem kleinen Kahne zu befahren, den einHochländerknabe lenkte, während der alte Mann angelte. Erlandete häufig auf der kleinen Insel, wo er auf dem Grabeseines alten Freundes, Gilchrist Mac Jan, seinen Gedanken