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plötzlich nieder und erlosch, und Simon fühlte einen augenblick-lichen Schrecken, er möchte mit dem Jüngling um sein Lebenzu kämpfen haben, den er gcwaltthätiger Handlungen fähigkannte, wenn er heftig erregt war, obwohl seine Natur nurkurze Zeit die Maßregeln unterstützen konnte, die seine Lei-denschaft ergriff. Er wurde durch die Stimme Eachins beru-higt, der in rauhem und verändertem Tone murmelte:„Bedeckt, was wir diese Nacht gesprochen, mit ewigemSchweigen — brächtest Du's an den Tag, so wäre Dir besser,Du grübest Dein eigen Grab "
So sagend öffnete er die Thür der Hütte, durch welcheein Strahl des Mondes eindrang. Die Gestalt des fortge-henden Häuptlings zeigte sich einen Augenblick darunter, dannschloß sich die Thür und die Hütte blieb in Finsterniß.
Simon Glover fühlte sich erleichtert, als eine Unterhal-tung, die Verletzung und Gefahr mit sich brachte, so friedlichgeendet war. Aber er blieb tief ergriffen von der Lage HektorMac Jans, den er selbst erzogen hatte.
„Das arme Kind," sagte er, „zu einer erhabenen Stelleberufen zu werden, nur um mit Verachtung sie zu verlassen!Was er mir sagte, wußt' ich zum Theil, da ich oft bemerkte,daß Conachar aufgelegter war zu zanken, als zu fechten- Aberdiese überwältigende Schwachherzigkeit, die weder Scham nochNothwcndigkeit bezwingen kann, kann ich, obwohl ich kein SirWilliam Wallace bin, nicht begreifen. Und sich zum Gemahlmeiner Tochter anzudieten, als ob eine Braut Muth für sichund den Bräutigam gewährte! Nein, nein, — Katharina mußeinen Mann heirathen, zu dem sie sagen kann: Gemahl, schoneDeinen Feind! — nicht einen solchen, zu dessen Trost sieschreien muß: Großmüthiger Feind, schone meines Gatten!"Ermüdet von solchen Betrachtungen, entschlief der alte