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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Falle der Nothwcndigkeit (denn bei mir war dies nie Sachefreier Wahl) nicht wieder verlieren würde. Und dies ist Alles,was ich von kriegerischer Erfahrung sagen kann. Andere Ge-fahren Hab' ich erlebt, die ich als ein kluger Mann zu ver-meiden strebte, oder denen ich, wenn sie unvermeidlich waren,als ein beherzter begegnete. Anders kann ein Mann in Schott-land nicht leben oder sein Haupt emporheben."

Ich verstehe Eure Erzählung," sagte Eachin;aber ichfinde es schwer, Euch die meinige glaublich zu machen, da Ihrdas Geschlecht, dem ich entsprossen bin, als ein tapferes kennt,und besonders da ich der Sohn dessen bin, den wir heute in dasGrab legten wohl ihm, daß er nun dort liegt, wo er nim-mer hören wird, was Ihr jetzt hören sollt! Seht, mein Va-ter, das Licht, welches ich trage, wird niedrig und dunkel undin wenigen Minuten wird es erlöschen aber bevor es stirbt,wird die häßliche Geschichte erzählt sein. Vater, ich binein Feiger! Endlich ist es ausgesprochen und das Geheim-niß meiner Schmach besitzt ein Anderer!"

Der junge Mann sank in eine Art Ohnmacht zurück, dieseine Herzensangst bei der traurigen Mittheilung hervorbrachte.Der Handschuhmacher, gerührt sowohl durch Furcht als Mit-leid, bemühte sich, ihn ins Leben zurückzurufen, und zwar ge-lang ihm dies, doch konnte er ihn nicht beruhigen; er bedecktesein Gesicht mit den Händen und seine Thränen stoffen reich-lich und bitterlich.

Um unsrer Frau willen, faßt Euch," sagte der alte Mann,und widerruft das schnöde Wort! Ich kenn' Euch besser, alsIhr selbst Ihr seid kein Feiger, sondern nur zu jung,unerfahren, ja, und etwas zu schnell in der Einbildungskraft,um die feste Tapferkeit eines bärtigen Mannes zu besitzen. Ichwollte das keinen andern Mann von Euch sagen hören, Co-