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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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gut wir konnten, zu schützen. Als die Engländer ihre langenReihen in Linien aufstellien und Jeder seinen Platz wie durchZauberei einnahm, und sich durch große Schilder, Pavessengenannt, die sie vor sich pflanzten, deckte, fühlte ich einenseltsamen kurzen Athem, und wünschte nach Hause zu gehen,um ein Glas Branntwein zu trinken. Aber als ich zur Seitesah, erblickte ich den tapfern Kämpen von Kinfauns, wie ereinen großen Bogen spannte, und ich dachte, es sei schade,den Bolzen gegen einen treuherzigen Schotten zu verlieren,wenn so viel Engländer da wären; so blieb ich wo ich war,da ich mich in einem bequemen Winkel, von zwei Brustwehrengebildet, befand. Die Engländer rückten dann vor und zogenihre Sehnen an, nicht an der Brust, wie Eure hochländischenBursche, sondern am Ohr, und sandten eine Ladung Schwal-benschwänze ab, bevor wir St. Andreas rufen konnten. Ichzuckte, als ich sie ihre Geschosse spannen sah, und ich glaube,ich fuhr zusammen, als die Pfeile anfingen, gegen die Brust-wehr zu raffeln. Aber als ich umher sah und Keinen außerJohn Squallit, den Stadtausrufer, verwundet erblickte, dessenBacken von einem ellenlangen Pfeile durchbohrt waren, faßteich mir ein Herz und schoß mit bestem Willen und wohlgezielt.Ich schoß auf einen kleinen Mann, der gerade von hinten nebenseinem Schild hervorgucktc, und durchbohrte mit einem Pfeilseine Schulter. Der Oberrichter rief:Gut getroffen, Si-mon Glover!"St. John für seine eigene Stadt, meineZunftgenossen!" rief ich, obwohl ich damals nur ein Lehrlingwar. Und, wenn Ihr mir's glauben wollt, im Verfolg desTreffens, welches mit dem Abzüge der Feinde endete, zog ichso ruhig die Sehne und schoß die Pfeile ab, als hält' ich aufScheiben, statt auf Menschenbusen geschossen. Ich gewanneinigen Ruhm und habe nachher stets gedacht, daß ich ihn im