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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
80
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Ich will Katharina vor dem Priester und vor der Welt-eirathen, vor dem Altar und vor den schwarzen Steinenvon Jona," sagte der ungestüme junge Mann. »Sie ist dieGeliebte meiner Jugend und es gibt kein Band der Religionund Ehre, womit ich mich nicht binden will! Ich habe meinVolk geprüft. Wenn wir diese Schlacht gewinnen und mitder Hoffnung, Katharina zu gewinnen, werden wir sie ge-winnen so sagt mir mein Herz werde ich so sehr Herrihrer Neigungen sein, daß, wenn mir's gefiele, eine Brautaus dem Armenhause zu nehmen, sie diese begrüßen würden,als wäre sie eine Tochter Mac Callanmore's. Aber Ihrverwerft mein Gesuch?" sagte Eachin ernst-

Ihr legt mir beleidigende Worte in den Mund," sagteder alte Mann,und könnt mich sofort dafür bestrafen, weilich ganz in Eurer Macht bin- Aber mit meiner Zustimmungsoll meine Tochter nie heirathen, außer in ihrem eignen Stande.Ihr Herz würde brechen unter den beständigen Kriegen undblutigen Scenen, welche mit Eurem Schicksal verknüpft find-Wenn Jbr sie wirklich liebt und Euch ihrer Furcht vor Streitund Kampf erinnert, so werdet Ihr nickt wünschen, sie demGewühl kriegerischer Schrecknisse auszusetzen, in die Ihr, gleichEurem Vater, unvermeidlich und fortwährend verwickelt seinwerdet. Wählt eine Gattin unter den Töchtern der Hochlän-derhäuptlinge, mein Sohn, oder der stolzen Edeln des Nieder-lands. Ihr seid schön, jung, reich, hochgeboren und mächtig,und werdet nicht vergebens werben. Ihr werdet Eine be-reitwillig finden, die sich Eurer Siege freuen und Euch selbstim Unterliegen freundlich sein wird. Für Katharina würdedas Eine so schrecklich wie das Andere sein. Ein Krieger mußeinen Stahlhandschuh tragen ein Handschuh von Bockledcrwürde binnen einer Stunde zerreißen."