Wunsch sein, daß ich mich mit Katharina in unserm beschei-denen Hause in Curfewstrect befände, wo Dorothee unsereinziger Vasall wäre."
„Und zugleich der arme Conachar, hoff' ich? Ihr würdetihn nicht in einsamer Größe wollen vertrauern lassen."
„Ich würde," antwortete der Handschuhmacher, „dem ClanQuhcle, meinen ältesten Freunden, nicht so Ucblcs wünschen,daß sie im Augenblicke der Gefahr eines tapfern jungen Häupt-lings beraubt würden, und dieser Häuptling um den Ruhmkäme, den er an ihrer Spitze im bevorstehenden Kampfe er-langen soll"
Eachin biß sich auf die Lippe, um seine gereizten Gefühlezu verbergen, während er erwiderte: — „Worte, Worte —leere Worte, Vater Simon. Ihr fürchtet den Clan Quhelemehr, als Ihr ihn liebt, und Ihr glaubt, ihr Unwille würdefürchterlich sein, wenn ihr Häuptling die Tochter eines Bür-gers von Perth heirathen würde."
„Und wenn ich einen solchen Ausgang fürchte, Hektar MacJan, habe ich nicht Grund dazu? Welchen Ausgang haben un-gleiche Heirathen gehabt im Hause Mac Callanmore's, in demder mächtigen Mac Leans, ja, in dem der Lords der Inselnselbst? Was ist je daraus entstanden, außer Trennung undEnterbung — bisweilen noch ein schlimmeres Geschick für denehrgeizigen Eindringling? Ihr könntet mein Kind nicht voreinem Priester heirathen und könntet sie Euch nur an die linkeHand trauen lassen; und ich" — er unterdrückte den heftigenTon, den der Gegenstand forderte, und schloß: — „und ichselbst bin ein ehrlicher obwohl niedriger Bürger von Perth,der eher wünschte, sein Kind wäre die rechtmäßige und un-zweideutige Gattin eines Bürgers von meinem Range, alsdas geduldete Kebsweib eines Fürsten."