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sagen, beide wären derselbe Fisch in verschiedenem Zustande;oder als ein Schmetterling einer Raupe gleicht."
„Glaubst Du, daß ich, als ich die Macht übernahm, diealle Weiber lieben, selbst ein Gegenstand war, auf dem einesMädchens Auge ruhen möchte? — Um offen zu sprechen, waswürde Katharina von mir bei dem Feste gedacht haben?"
„Jetzt kommen wir zu den Untiefen," dachte Simon Glover,„und ohne recht vorsichtige Lenkung werden wir auf den Sandgeratben."
„Die meisten Weiber lieben Pracht, Eachin; aber ich denke,meine Tochter Katharina macht eine Ausnahme. Sie würdesich freuen über das Glück ihres Hausfreundes und Spiel-genossen; aber sie würde den prächtigen Mac Jan, Häuptlingdes Clans Quhele, nicht höher schätzen als den verwaistenConachar."
„Sie ist stets großmüthig und uneigennützig," erwiderteder junge Häuptling. „Ihr aber, Vater, habt die Welt vieleJahre länger gesehen, als sie, und könnt besser beurtheilen,was Macht und Reichthum denen nützen, die sie besitzen.Ueberlegt und sprecht aufrichtig, was würden Eure eignenGedanken sein, wenn Ihr Eure Katharina unter jenem Bal-dachin stehen sähet, mit der Macht über hundert Berge unddem ergebenen Gehorsam von zehntausend Vasallen; und alsPreis dieser Vorzüge ihre Hand in der des Mannes, welchersie über Alles in der Welt liebt?"
„Das heißt in Eurer eignen, Conachar?" sagte Simon.
„Ja, nennt mich Conachar — ich liebe den Namen, da eres war, unter dem mich Katharina kannte."
„Nun also aufrichtig," sagte der Handschuhmacher, indemer sich bemühte, seine Antwort so wenig als möglich ver-letzend zu geben, „mein innerster Gedanke würde der ernste