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Gesellschaft in Ordnung saß, wartete man geduldig auf dieangewiesene Portion, die von dem Leichtach unter sie ver-theilt wurde; die tapfersten Männer oder ausgezeichnetstenKrieger des Stammes wurden doppelt versehen, was manbezeichnend Biepfir oder Antheil eines Mannes nannte.Als die Tafelmeister Jedermann bedient sahen, nahmen sieselbst ihre Plätze beim Gastmahl ein, und wurden mit einerdieser großem Portionen versehen. In die Nähe jedes Man-nes wurde Wasser gestellt, und eine Handvoll weiches Moosdiente als Tafeltuch, so daß die Hände, wie bei einem mor-genländischen Mahl, so oft gewaschen wurden, als die Gerichtewechselten. Zur Unterhaltung recitirte der Barde das Lob desverstorbenen Häuptlings und druckte das Vertrauen des Clansauf die aufblühenden Tugenden des Nachfolgers aus. DerSeanachin recitirte die Genealogie des Stammes, die sie biszum Geschlecht der Dalriads zurückführten; die Harfner spiel-ten im Saale, während die Kriegspfeifen draußen die Mengeergötzten. Die Unterhaltung unter den Gästen war ernst,würdevoll und höflich — kein Scherz überschritt die Grenzeneines freundlichen Spaßes, nur berechnet, ein flüchtiges Lächelnzu erregen. Man erhob die Stimmen nicht und kein Streitfand Statt; und Simon Glover hatte hundert Mal mehrLärm bei einem Jnnungsmahl in Perth gehört, als bei dieserGelegenheit zweihundert wilde Hochländer erregten.
Selbst das Getränk schien die Gesellschaft nicht über denTon anständigen Ernstes aufzurcgen. Es war von verschiedenerArt — Wein erschien in sehr geringer Menge und ward nurden vorzüglichsten Gästen gereicht, unter deren geehrte Zahlwieder Simoü Glover gehörte. Der Wein und die beidenWeizenbrode waren in der That die einzigen Zeichen von Be-achtung, die er während des Mahles erfuhr; aber Niel Boo-