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shalloch, eifersüchtig für seines Herrn Ruf der Gastfreundschaft,verfehlte nicht, fie als Beweise hoher Auszeichnung zu rühmen.Gebrannte Wasser, die man später so allgemein im Hochlandgebrauchte, waren vergleichungsweise damals unbekannt. DerUsquebaugh ging in geringer Menge herum und wurde durcheine Abkochung von Safran und andern Kräutern noch reizen-der gemacht, so dass er mehr einem medicinischen Trank, alseinem Getränk für die Mahlzeit glich. Cider und Met- sahman ebenfalls, aber Bier, welches in großer Menge dazu ge-braut war und ohne alle Einschränkung floß, war das allge-meine Getränk, und ward mit einer Mäßigung getrunken, dieunter den neuern Hochländern weit minder bekannt ist. EinBecher auf das Andenken des verstorbenen Häuptlings warder erste Toast, der feierlich nach vollendeter Mahlzeit ausge-bracht wurde; und ein tiefes Gemurmel von Segenswünschenwurde von der Gesellschaft gehört, während die Mönche allein,ihre vereinigten Stimmen erhebend, Requiem uetenmm äouusangen. Eine ungewöhnliche Stille folgte, wie wenn etwasAußerordentliches erwartet würde, als Eachin mit kühnem undmännlichem, doch bescheidenem Anstand sich erhob und, indem erden leeren Thronseffel einnahm, mit Würde und Festigkeit sagte:
„Diesen Sitz und meines Vaters Erbtheil nehme ich alsmein Recht in Anspruch — so helfe mir Gott und St. Barr!"
„Wie willst Du Deines Vaters Kinder beherrschen?" sagteein alter Mann, der Oheim des Verstorbenen.
„Ich will sie mit meines Vaters Schwert vertheidigen undGerechtigkeit unter meines Vaters Banner für fie üben."
Der alte Mann zog mit zitternder Hand das gewichtigeSchwert aus der Scheide, und indem er es bei der Klinge hielt,bot er der Hand des jungen Häuptlings den Griff; zu gleicherZeit entfaltete Torquil von der Eiche das Banner des Stam-