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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Sie wurden daher in die große Halle geführt, in welcherlange Reihen von Tischen meist schon von Gästen eingenommenwaren, während diejenigen, welche den Dienst versahen, ihnenreichlichen aber rohen Vorrats) des Mahles vorletzten. Derjunge Häuptling, obwohl er gewiß denHirten und den Hand-schuhmacher eintreten sah, grüßte doch Keinen von Beiden be-sonders, und ihre Plätze wurden ihnen in einer entferntenEcke angewiesen, weit unter dem Salzfaß (einer großen alter-thümlichen Silberschüssel), dem einzigen Gegenstände von Werth,den die Lasel zeigte, und der von dem Clan wie eine ArtPalladium betrachtet wurde, gezeigt und gebraucht nur beiden feierlichsten Gelegenheiten, wie bei der gegenwärtigen.

Der Booshalloch, etwas unzufrieden, flüsterte, als er sei-nen Platz einnahm, Simon zu:Die Zeiten haben sich geän-dert, Freund. Sein Vater, dessen Seele ruhen möge, würdeuns Beide angesprochen haben; aber das sind schlechte Sit-ten, die er im Niederlande unter Euch Sachsen gelernt hat."

Auf diese Bemerkung hielt der Handschuhmacher eine Er-widerung nicht für nöthig; statt derselben betrachtete er dasImmergrün und besonders die Felle und andern Zierrathen,womit das Innere der Halle geschmückt war. Der merkwür-digste Theil dieser Zierrathen war eine Anzahl hochländischerPanzerhemden, nebst Stahlhauben, Streitäxten und zweihän-digen Schwertern, die rings um den obern Theil des Ge-machs hingen, zugleich neben reichverzierten Schildern. JedesPanzerhemd hing über einer wohlgeputzten Hirschhaut, welchedie Rüstung vortheilhaft zeigte und sie zugleich vor demRauche schützte.

Dies," flüsterte der Booshalloch,sind die Waffen der er-wählten Streiter des Clans Quhele. Es sind, wie Du siehst,neunundzwanzig, und Eachin selbst ist der dreißigste, der seine