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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Andere, minder bedeutende, sollten in langen Schuppen spei-sen, die mit weniger Sorgfalt gebaut waren; und Tafelnvon Rasen oder rauhen Brettern, die in der freien Luft stan-den, wurden der zahllosen Menge angewiesen. In einigerEntfernung sah man Haufen von glühenden Kohlen oderbrennendem Holz, um welche zahllose Köche arbeiteten, lärm-ten und sich tummelten, wie ebenso viele Teufel, die in ihremnatürlichen Elemente sind. Gruben, die in den Hügel einge-graben und von heißen Steinen umgeben waren, dientendazu, eine ungeheure Anzahl von Rindfleisch, Hammeln undWildpret zu braten hölzerne Spieße trugen Schafe undGemsen, welche ganz geröstet wurden. Lindere wurden inStücke geschnitten und in Kessel geworfen, die aus des Thie-res eigenen Häuten gemacht, schnell zusammengenäht und mitWasser gefüllt waren; während eine große Anzahl Hechte,Forellen, Lachse und Schare mit mehr Umständlichkeit in glü-hender Asche geröstet wurren. Der Handschuhmacher hatteviele hochländische Gastmähler gesehen, aber nie eins, dessenZubereitungen eine so barbarische Verschwendung zeigten.

Er hatte indeß wenig Zeit, die Scene ringsum zu bewun-dern, denn sobald sie auf der Bank landeten, bemerkte derBooshalloch mit einiger Verlegenheit, daß, da sie nicht zurTafel des Gebieters gebeten wären, zu welcher er eine Einla-dung erwartet zu haben schien, sie am besten thun würden,sich einen Platz in den nieder« Hütten oder Buden zu sichern;er trat mit seinem Gaste den Weg dorthin an, als ihn einervon den Leibwachen anhielt, der das Amt eines Ceremonien-meisters zu versehen schien und ihm Etwas in's Ohr flüsterte.

So dacht' ich," sagte der Hirt, sehr getröstet,ich dachte,daß weder der Fremde noch der Mann von meinem Amtevon der Haupttafel ausgeschlossen sein könnte."

Mädch. v. Pcrth. III. L