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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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zu setzen schien, unter das Wasser gerissen zu werden oderdas Vordertheil von den übrigen Balken zu trennen.

Simon Glover sah mit Besorgniß die rücksichtslose Heftig-keit ihres Laufes und daß der Rand des Bootes bisweilennur ein oder zwei Zoll über dem Wasser war; und obwohlsein Freund Niel Booshalloch ihn versicherte, daß Alles zuseiner besondern Ehre geschehe, so wünschte er doch herzlichdas sichere Ende der Reise. Dies ward erreicht und zwarviel eher, als er ahnte; denn der Ort der Festlichkeiten warnicht vier Meilen von der Begräbnißinsel entfernt, und so ge-wählt, daß er zu der Reise des Häuptlings paßte, die diesersüdwärts antreten wollte, sobald das Bankett vorüber sein würde.

Eine Bucht auf der Südseite des Taysces bot eine schöneBank funkelnden Sandes dar, wo die Boote leicht landenkonnten und eine trockene, mit Rasen bedeckte Weide, die fürdie Jahreszeit ziemlich grün war, rings um welche sich hoheUfer, mit Gebüschen bedeckt, erhoben, woselbst die verschwen-derischen Zurüstungen, die zum Mahle gemacht worden, sicht-bar waren-

Die Hochländer, wohlbekannt als geübte Zimmerleute, hat-ten eine lange Halle oder ländlichen Speisesaal errichtet, fähig,zweihundert Menschen zu fassen, nebst einer Anzahl kleinererHütten ringsum, die zu Schlafgemächern bestimmt schienen.Die Pfeiler, Kuppeln und Sparren des einstweiligen Saaleswaren aus Bergfichten, die ihre Rinde noch trugen. Das Ge-täfel der Seiten war von Brettern oder Balken desselben Ma-terials, von laubigen Zweigen der Tannen und anderer immer-grüner Bäume, die der benachbarte Forst bot, durchzogen, wäh-rend die Hügel eine Menge Haidekraut hcrgegeben hatte», umdas Dach zu bilden. In diesen Waldpalast waren die bedeu-tendsten Personen eingeladen, um das hohe Fest zu feiern.