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Zustand der Mutter sie unfähig machte, das Kind zu säugen,so wurde es mit der Milch eines Rehes ernährt, das der Jäger,der fie begleitete, in einem Garn lebendig gefangen hatte.Nicht lange nachher schlug Mac Jan in einer zweiten Schlachtdieser Clans seine Feinde und nahm das verlorene Land wiederin Besitz. Mit unerwartetem Entzücken fand er Gattin undKind noch am Leben, von denen er nichts mehr als die ge-bleichten Beine zu sehen gehofft hatte, von denen die Wölfeund wilden Katzen das Fleisch gefressen hätten.
»Aber ein starkes und gebieterisches Vorurtheil, wie es oftvon jenen wilden Leuten unterhalten wird, hinderte den Häupt-ling, sich des vollen Glückes zu freuen, welches die Rettungseines einzigen Sohnes begründete. Es eristirte eine alte Pro-phezeihung unter ihnen, daß die Macht des Stammes durcheinen unter einem Hollunderbusch gebornen Knaben fallen werde,den ein weißes Reh säugte. Der Umstand traf zum Unglückfür den Häuptling genau mit der Geburt des einzigen Kindeszusammen, das ihm übrig blieb, und die Nettesten des Clansforderten von ihm, daß der Knabe entweder sogleich ermordet,oder wenigstens aus dem Gebiete des Stammes entfernt undin Dunkelheit aufgezogen werde. Gilchrist Mac Jan mußtenachgeben, und da er den letzteren Vorschlag wählte, wurde dasKind unter dem Namen Conachar in mein Haus gebracht, inder Absicht, wie man anfangs wollte, ihm alle Kunde zu ver-bergen, wer und woher er sei, oder welche Ansprüche auf Machter über ein zahlreiches und kriegerisches Volk habe. Aber wiedie Jahre dahinrollten, wurden die Nettesten des Stammes,die so viel Ansehen besessen hatten, durch den Tod weggerafftoder durch Alter unfähig gemacht, sich in die öffentlichen An-gelegenheiten zu mischen. Auf der anderen Seite wuchs derEinfluß Gilchrist Mac Jans durch seine glücklichen Kämpfe