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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
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uns wenig helfen; aber Ihr seht, ich hatte wirklichen Grundfür meine gegenwärtige Unruhe."

Unruhe! nenn' es äußerstes Verderben. Ach, meinleichtsinniges Kind, wo war Deine Klugheit, als Du blind-lings in eine solche Schlinge sielst?"

Hört mich, Vater," sagte Katharina;noch eine Art derRettung ist möglich; es ist eine, die ich oft vorgeMagen,und für die ich immer umsonst um Eure Erlaubniß bat."

Ich verstehe Dich das Kloster," sagte ihr Vater.Aber Katharina, welche Aebtissin oder Priorin würde wa-gen -"

Ich will Euch das erklären, Vater, und will Euch auchdie Umstände zeigen, welche mich unentschlossen und wankel-müthig in einem Grade erscheinen ließen, der mir von Euchund Andern Tadel zuzog. Unser Beichtvater, der alte PaterFrancis, den ich aus dem Dominikanerkloster auf Euren Be-fehl wählte"

Ja, allerdings," unterbrach sie der Handschuhmacher;und ich rieth und befahl Dir so, um das Gerücht zu besei-tigen, daß Dein Gewissen ganz unter der Leitung des PaterClemens stehe."

»Gut, dieser Pater Francis hat mich mehrmals gedrängtund aufgefordert, über Dinge mit ihm zu sprechen, mittelstderen er von mir Etwas über den Karthäuserprediger zu er-fahren gedachte. Der Himmel vergebe mir meine Blindheit!Ich fiel in die Schlinge, sprach offen, und da er sanft in michdrang, wie Einer, der gern überzeugt sein wollte, sprach ichsogar warm zur Vertheidigung dessen, was ich andächtigglaubte. Der Beichtvater zeigte nicht sein wahres Gesichtund verrieth nicht seine geheime Absicht, bis er Alles wußte,was ich ihm sagen konnte. Dann aber drohte er mir mit