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weltlicher Strafe und ewiger Verdammniß. Hätten seineDrohungen mich allein betroffen, so hätte ich standhaft blei-ben können; denn ihre Grausamkeit auf Erden könnte ich er-dulden, und an ihre Macht jenseit dieses Lebens glaube ichnicht."
„Um des Himmels willen," sagte der Handschuhmacher,der nun im Stillen bei jedem neuen Worte die wachsende,äußerste Gefahr seiner Tochter erkannte, „hüte Dich, die hei-lige Kirche zu lästern — deren Waffen so schnell treffen, alsihre Ohren scharf hören."
„Für mich," sagte das Mädchen von Perth, wieder cmpor-blickend, „würden die Schrecken der gedrohten Anzeige nichterheblich sein; aber als sie davon sprachen, Dich, mein Bater,in meine Anklage zu verwickeln, so gesteh' ich, daß ich zitterteund zu unterhandeln wünschte. Der Aebtissin Martha, vomNonnenkloster zu Elcho, die eine Base von meiner Mutterwar, erzählte ich mein Unglück und sie gab mir das Verspre-chen, daß sie mich aufnehmen wollte, wenn ich weltlicher Liebeund Heirathsgedanken entsagen, und den Schleier in ihrerSchwesterschaft nehmen würde. Sie sprach ohne Zweifel überden Gegenstand mit dem Dominikaner Francis, und Beidesangen dasselbe Lied- „Bleib' in der Welt," sagten sie, „undDein Vater und Du werden als Ketzer in Untersuchung kom-men — nimm den Schleier, und die Jrrthümer Beider sollenvergeben und vergessen sein." Sie sprachen nicht einmal voneinem Widerruf der Irrlehren; Alles sollte still sein, wennich nur in das Kloster träte."
„Ich zweifle nicht — ich zweifle nicht," sagte Simon;,„man hält den alten Handschuhmacher für reich, und seinReichthum würde seiner Tochter in's Kloster von Elcho folgen,bis auf das, was die Dominikaner für sich in Anspruch näh-