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ein Gerücht seinen Tod ansagt, und in seine Arme fliegst, daDu ihn allein findest. Alles dies steht einem Mädchen sehrwohl an, die bereit ist, ihren Eltern in einer von ihrem Va-ter gebilligten Partie zu gehorchen; aber solche Zeichen derVertraulichkeit einem Manne gespendet, den ein junges Mäd-chen nicht achten kann, und entschlossen ist, nicht zu hcirathen,sind unschicklich und unweiblich. Du bist bereits mit DeinenGunstbezeugungen gegen Harry Schmied verschwenderischer ge-wesen, als Deine Mutter, Gott segne sie, gegen mich war, eh'ich sie heirathete. Ich sage Dir, Katharina, dieses Spiel mitder Liebe eines ehrlichen Mannes ist Etwas, das ich wederdulden kann, noch will, noch darf. Ich habe meine Zustim-mung zu der Heirath gegeben, und ich bestehe darauf, daß siesofort stattfinde, und daß Du morgen Harry Wynd als einenManu empfängst, dessen Gattin Du nächstens sein sollst."
„Eine Macht, höher als die Eurige, Vater, wird neinsagen," erwiderte Katharina.
„Ich will es drauf wagen; meine Macht ist eine gesetz-liche, die eines Vaters über ein Kind, und ein irrendes Kind,"antwortete ihr Vater. „Gott und Menschen erkennen meineMacht an "
„Dann mög' uns der Himmel helfen!" sagte Katharina;„denn wenn Ihr hartnäckig auf Eurer Absicht beharrt, sindwir Alle verloren "
„Wir können keine Hilfe vom Himmel erwarten," sagteder Handschuhmacher, „wenn, wir mit Unklugheit handeln.Ich bin selbst Gottesgelehrter genug, um das zu wissen; unddaß Dein grundloser Widerstand gegen meinen Willen sünd-lich ist, wird Dir jeder Priester sagen. Ja, und noch mehrals das, Du hast wegwerfend von der gepriesenen Berufungauf Gott im GottcSgerichtskampfe gesprochen. Hüte Dich!