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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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deren Bürger hörten auf dem unglücklichen Prinzen zu folgen,dem sein früherer zweifelhafter Ruf schon vorher oft den Vor-wurf der Unbesonnenheit und des Leichtsinns zugczogen hatteund um den sich jetzt ein finstrer Verdacht der schrecklichstenArt zu lagern schien.

Er lenkte seinen langsamen und gedankenvollen Schrittnach der Kirche der Dominikaner; aber die schlimmen Neuig-keiten, die sprüchwortlich schnell fliegen, hatten seines VatersRuhesitz erreicht, bevor er selbst erschien. Als der Herzogvon Rothsay in den Palast trat und nach dem Könige fragte,wurde er durch die Botschaft überrascht, er sei in tiefer Be-rathung mit dem Herzog von Albany, der, sogleich zu Pferdesteigend, als der Prinz die Schranken verließ, das Kloster vorihm erreicht hatte. Er wollte eben, das Vorrecht seines Ran-ges und seiner Geburt geltend machend, in das königlicheGemach treten, als Mac Louis, der Befehlshaber der Bran-danenwache, ihm in den ehrerbietigsten Ausdrücken meldete,er habe besonder» Befehl, ihm den Zutritt zu verbieten.

Geh' wenigstens, Mac Louis, und laß sie wissen, daß ichihren Willen erwarte," sagte der Prinz.Wenn mein Oheimdie Macht wünscht, des Vaters Zimmer gegen den Sohn zuverschließen, so wird es ihm angenehm sein, zu wissen, daßich wie ein Bedienter im Vorsaal warte."

Mit Eurer Erlaubniß," sagte Mac Louis zögernd,wennEure Hoheit sich nur gerade jetzt zurückziehen und eine Weilegeduldig warten wollte, so will ich Euch Nachricht senden,wenn der Herzog von Albany geht; und ich zweifle nicht, daßdann Seine Majestät Euch vorlasten werde. Jetzt EureHoheit muß mir verzeihen ist es unmöglich, Euch Zutrittzu gestatten."