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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Das will ich nicht, was mich anlangt," sagte der Schmiedoffen.Ich that nie Etwas, außer was ehrenhaft war, ge-gen seine königliche Hoheit den Herzog von Rothsay, und nieerfuhr ich etwas Unfreundliches in Wort, Blick oder Thatvon ihm; und ich kann nicht glauben, daß er so etwasSchlechtes bezweckt habe."

War es ehrenhaft, daß Ihr seine Hoheit von der Leiterwarft in Curfewstreet am Valentinsabend?" sagte Bonthron;oder meint Ihr, diese Gunstbezeugung sei freundlich oderunfreundlich ausgenommen worden?"

Dies war so kühn gesagt und erschien so glaublich, daß esdes Schmieds Meinung von des Prinzen Unschuld erschütterte.

Ach, Mylord," sagte er, schmerzlich auf Rothsay blickend,könnte Eure Hoheit eines armen Mannes Leben suchen, weiler so seine Pflicht für ein hilfloses Mädchen erfüllte? Ichwollte lieber in diesen Schranken gestorben sein, als leben,um dies von Bruce's Erben sagen zu hören!"

Du bist ein guter Mensch, Schmied," sagte der Prinz;aber ich kann nicht erwarten, daß Du weiser urtheilen sollst,als Andere. Fort mit dem Verbrecher zum Galgen undknüpft ihn lebendig auf, wenn Ihr wollt, daß er Lüge auS-spreche und Aergerniß über uns verbreite bis zum letzten Au-genblick seines Daseins!"

Mit diesen Worten wandte sich der Prinz aus den Schran-ken, indem er's verschmähte, der düsteren Blicke, die sich auf ihnrichteten, zu achten, während die Menge ihm langsam undwiderstrebend Platz machte, und über ein tiefes, hohles Murmelnoder Seufzen, welches seinen Weggang begleitete, Staunen oderMißfallen zu äußern. Nur wenige seiner vertrauten Dienerbegleiteten ihn vom Kampfplatze, obwohl mehrere vornehmeMänner in seinem Gefolge gekommen waren. Selbst die nie-