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Aber der Magistrat beschloß, in Betracht, daß diese Sache dieEhre der Stadt sehr nahe betreffe, mit klugem Vertrauen aufdie Gerechtigkeit und Unparteilichkeit ihres Heiligen, den Er-folg von St. Johns Einfluß abhängig zu machen.
Es wurden daher nach gehaltenem Hochamte, mit dergrößten Feierlichkeit, deren die Umstände die Ceremonie fähigmachten, und nachdem die versammelte Menge wiederholt feu-rig zum Himmel gebetet, die Vorbereitungen getroffen, umdas direkte Urtheil des Himmels wegen der geheimnißvollenErmordung des unglücklichen Strumpfwirkers anzurufen.
Der Schauplatz zeigte jene imponirende Feierlichkeit, welchedie Gebräuche der katholischen Kirche hervorzubringen so ge-eignet sind. Das östliche Fenster, reich und bunt gemalt, strömteeine Fluth mannigfachen Lichtes auf den Hochaltar nieder. Ausdem vor diesem stehenden Sarge waren die sterblichen Restedes Ermordeten ausgestreckt, die Arme über die Brust gelegt,die Hände gefaltet mit aufwärts gekehrten Fingerspitzen, alswollte der empfindungslose Erdenkloß noch selber den Himmelum Rache gegen diejenigen anrufen, welche den unsterblichenGeist so gewaltsam von seiner verstümmelten Wohnung ge-trennt hatten.
Nahe bei der Bahre stand der Thron, welcher Robert vonSchottland und seinen Bruder Albany trug. Der Prinz saßauf einem niedrigern Stuhl zur Seite des Vaters; eine An-ordnung, die einige Aufmerksamkeit erregte, da Albany's Sitzwenig verschieden von dem des Königs war und der bestimmteErbe, obwohl volljährig, im Angesicht des versammelten Vol-kes von Perth unter seinen Oheim gestellt zu sein schien. DerSarg war so gestellt, daß er den Anblick des darin liegendenKörpers dem größten Theile der in der Kirche versammeltenMenge frei ließ.
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