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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Dreiundzwanzigstes Kapitel.

Sieh! biutgebadet liegt er dorten.

Die Wnnde schreit empor;

Bo», Himmel Rache fleh'» die PfortenDes Blutes nach wie vor.

, llranns und Psyche.

Die hohe Kirche St. Johns in Perth war, als die desSchutzheiligen der Stadt, vom Magistrat gewählt worden,weil die Gemeinde hier am meisten Raum fand zur Feierlich-keit des Gottesgerichts- Die Kirchen und Klöster der Domi-nikaner, Karthäuser und anderer OrdenSgeistlichcn waren vomKönige und Edelleuten reich begabt worden, und darum wares der allgemeine Ruf des Stadtrathes, man müsseihremeigenen, guten alten St. John," dessen Gunst sie sich sicherglaubten, vertrauen und ihn den neuen Patronen verziehen,für welche die Dominikaner, Kalthäuser, Karmeliter und An-dere rings um die gute Stadt neuere Sitze gestiftet batten.Der Streit zwischen Ordens- und Weltgeistlichcn erhöhte dieEifersucht, welche die Wahl des Ortes bestimmte, auf dem derHimmel in Folge gerader Berufung auf göttliche Entscheidungeine zweifelhafte Schuld durch eine Art Wunder erklären sollte;und der Stadtschreiber gab sich so viel Mühe, die St. Johns-kirche vorgezogen zu, sehen, als wäre in der Versammlung derHeiligen eine Partei für und eine andere gegen das Interesseder guten Stadt Perth gewesen.

Mannigfach waren daher die kleinen Jntriguen, die manwegen der Bestimmung einer Kirche anlegte und Hintertrieb.