16V
und man daher nicht sagen kann, er oder Jemand von seinenLeuten, die diese blutige Thai verübt haben (wenn sie fürwahrvon ihm verübt worden ist), sei dazu von meinem armen Sohneermuthigt oder aufgehctzt worden. Ich bin gewiß, Bruder,Ihr und ich können es bezeugen, wie bereitwillig er aufmeine Bitten wegen des Streites in Curfewstreet Ramornyaus seinem Dienste entlassen hat."
„Ich erinnere mich dessen," sagte Albany; »und ich hoffewohl, daß die Verbindung zwischen dem Prinzen und Ramornynicht erneuert worden sei, seit er sich Eurer Majestät Wün-schen zu fügen schien."
„Zu fügen schien? — die Verbindung erneuert?" sagteder König; „wen meint Ihr mit diesen Ausdrücken, Bruder?Gewiß, als David mir versprach, er wolle sich, wenn die un-selige Sache in Curfewstreet nur unterdrückt und verborgenbliebe, von Ramorny entfernen, da man ihn für einen Nath-geber hielt, der fähig sei, ihn in ähnliche Thorbeiten zu ver-wickeln, und zufrieden sein, wenn wir ihn verbannten odersonst eine beliebige Strafe ihm auflegten, — gewiß, Ihr könntnicht zweifeln, daß seine Geständnisse da aufrichtig waren,und daß er sein Versprechen halten wird? Wißt Ihr nichtmehr, daß auf Euern Rath, man solle statt der Verbannungeine schwere Geldbuße auf seine Güter in Fise legen, derPrinz selber zu sagen schien, Verbannung werde besser fürRamorny, wie für ihn selbst sein?"
„Ich erinnere mich dessen wohl, mein königlicher Bruder.Auch könnt' ich wahrlich nicht von Ramorny vcrmuthen, daßer so viel Einfluß auf den Prinzen habe, nachdem er dazu bei-trug, ihn in eine so gefährliche Lage zu versetzen, hätte eSnicht, wie Eure Majestät bemerkte, mein königlicher Neffe selbstgestanden, daß Jener, wenn man ihn am Hofe ließe, noch immer