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Nachdem er sich mit einer Milde und Freundlichkeit, diesonst nicht in seinem Benehmen lag, versichert hatte, daß dieunglückliche Frau seine Meinung vollkommen begriff, sagte erlaut zur Versammlung: „Gute Bürger von Perth und freieMänner der Gilden und Zünfte, merkt auf das, was geschehensoll, denn es betrifft Eure Rechte und Freiheiten. Hier stehtMagdalena Prondfute, welche die gebührende Rache für denTod ihres, wie sie sagt, von Sir John Namorny schmählichermordeten Gatten zu verfolgen gedenkt, was sie durch dasGottesgericht des Sarges oder durch den Leib eines Manneszu erweisen erbötig ist. Daher mache ich, Patrick CharteriS,ein gegürteter Ritter und freigeborner Edelmann, mich an-heischig, in ihrem gerechten Kampfe zu streiten, so lange Mannund Roß aushalten, wenn Jemand meines Standes den Hand-schuh aufhebt. — Was sagt Ihr, Magdalena Proudfute, wolltIhr mich zu Eurem Kämpen annehmen?"
Die Wittwe antwortete mit Mühe: „Ich kann keinenedlern wünschen."
Sir Patrick nahm nun ihre rechte Hand in die seinige,und, indem er sie aus die Stirne küßte, denn so war der Brauch,sagte er feierlich: „So möge mir Gott und St. John in mei-ner Noth helfen, wie ich meine Pflicht als Euer Kämpe thunwerde, ritterlich, treu und mannhaft. Geht nun, Magdalena,und wählt nach Belieben unter den Bürgern der guten Stadt,ob gegenwärtig oder abwesend, einen aus, dem Ihr EuernKampf zu übertragen wünscht, wenn der, gegen den Ihrklagt, unter meinem Stande sein sollte "
Aller Augen richteten sich auf Harry Schmied, den die all-gemeine Stimme bereits als den in jeder Hinsicht hierbei passend-sten Kämpen bezeichnet hatte. Aber die Wittwe wartete nichtauf das, was die Blicke Aller sagten. Sobald Sir Patrick