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gesprochen hatte, ging sie durch den Saal zu der Stelle, woam untern Ende der Tafel der Waffenschmied unter Männernseines Standes stand, ergriff ihn bei der Hand und sagte:
„Harry Gow, oder Schmied, guter Bürger und Zunft-genosse, mein — mein —"
Gatte, wollte sie sagen, aber sie brachte das Wort nichthervor; sie war genöthigt, sich anders auszudrücken.
„Er, der geschieden ist, liebte und lobte Euch vor allenMännern; daher ziemt cs sich, daß Du den Streit für seineWittwe und Waisen auSfechten wirst."
Wäre eine Möglichkeit gewesen, was in diesem Zeitalternicht der Fall war, daß Harry einem Aufträge, wozu ihn Allezu bestimmen schiene», entgehen und ousweichen konnte, sowar doch jeder Wunsch und Gedanke daran abgeschnitten, alsdie Wittwe ihn anzureden begann; und kein Befehl des Him-mels hätte einen stärker» Eindruck auf ihn machen können, alsdie Bitte der unglücklichen Magdalena. Ihre Hindeutung aufseine genaue Bekanntschaft mit dem Abgeschiedenen rührte ihnin der Seele- Während Olivers Leben lag ohne Zweifel et-was Albernes in seiner übertriebenen Vorliebe für Harry,was, wenn man die völlige Verschiedenheit ihres Charaktersbetrachtete, wahrhaft lächerlich war. Aber alles dies warnun vergessen und Harry, seinem natürlichen Feuer nachge-bend, erinnerte sich nur noch, daß Oliver sein Freund undBekannter war, ein Mann, den er so sehr liebte und ehrte,als er fähig war, solche Gefühle für einen Mann zu hegen;und besonders dachte er daran, daß viel Grund zu dem Ver-dachte vorhanden war, der Ermordete sei als Opfer eines fürHarry bestimmten Streiches gefallen.
Es geschah daher mit einer Lebhaftigkeit, die er eine Mi-nute vorher kaum hätte zeigen können, und die ein trauriges