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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
124
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in Stimme und Benehmen.Todt erschlagen und vonden Hochländern?"

Ja, das denk' ich sicherlich, durch Hochländer die ge-setzlosen Schurken. Wer schlägt denn sonst die meisten Leuteiodt, außer etwa dann und wann, wenn die Bürger Händelhaben und einer den andern tödtet, oder wenn die Ritterund Edelleute Blut vergießen. Aber so viel weiß ich, dies-mal waren's die Hochländer. Der Mann fand sich nicht inPerth, vornehm oder gering, der Mann gegen Mann sich anHarry Schmied wagen durfte. Man hat ungleiches Spielmit ihm getrieben; das werdet Ihr sehen, wenn man derSache auf den Grund kommt."

Hochländer!" wiederholte Katharina, als käme ihr einGedanke, der ihren Geist beunruhigte.Hochländer! OConachar! Conachar!"

Wahrlich! und ich kann sagen, Ihr seid auf den rechtenMann gefallen, Katharina. Sie zankten, wie Ihr saht, amSt. Valentinsabend und rangen mit einander. Ein Hoch-länder hat ein langes Gedächtniß für dergleichen. Gib ihm zuSt. Martin eine Ohrfeige, so wird's seine Wange zu Pfingstenempfinden. Aber was könnte die langbeinigen Schufte herunter-geführt haben, um ihr blutiges Werk in der Stadt zu verüben?"

Weh mir, ich war es," sagte Katharina;ich brachte dieHochländer herunter ich schickte nach Conachar ja, siehaben ihm aufgelauert aber ich war's, die sie in die Näheihrer Beute brachte. Aber ich will mit meinen eignen Augensehen und dann werden wir ElwaS thun. Sag' mei-nem Vater, ich werde bald zurück sein."

Seid Ihr wahnwitzig, Mädchen?" schrie Dorothee, alsKatharina narb der Hausthür eilte Ihr werdet doch nichtauf die Straße laufen mit dem Haar, das Euch so über'S Ge-